02 April 2026, 08:36

FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung in finanziell turbulenter Zeit

Titelseite der französischen Zeitung *Les Élections Municipales* mit weißem Hintergrund, gefüllt mit Text über Kommunalwahlen.

FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung in finanziell turbulenter Zeit

Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) hat eine neue Führungsspitze gewählt. Rainer Röhr, bisheriger Fraktionsvorsitzender der Gruppe, übernimmt nun den Vorsitz. Der Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Stadt unter wachsendem finanziellen Druck steht und die Öffentlichkeit zunehmend unzufrieden mit den Ausgabenentscheidungen ist.

Dem neuen Vorstand gehören Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag an. Willy Bartz wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden ernannt. Gemeinsam wollen sie den Ruf der FWG als bürgerorientierte Wählervereinigung stärken.

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Im Mittelpunkt der Arbeit steht die kritische Prüfung der Haushaltsbeschlüsse der Stadt. Angesichts angespannter Finanzen pocht die FWG darauf, dass ein 45-Millionen-Euro-Sonderfonds für Infrastrukturprojekte zügig und verantwortungsvoll eingesetzt wird. Gleichzeitig warnen sie davor, Konflikte einfach durch höhere Ausgaben zu lösen – dies könnte zu deutlichen Steuererhöhungen führen.

Immer mehr Bürger kritisieren, was sie als unnötige Ausgaben wahrnehmen. Die jüngste Finanzprognose des Stadtkämmerers für Bergisch Gladbach zeichnete ein düsteres Bild und unterstreicht die Dringlichkeit der FWG-Forderung nach strengerer Kontrolle.

Die neue Führung will mehr Transparenz bei der Verwaltung der städtischen Mittel durchsetzen. Ihr Fokus liegt darauf, Verschwendung zu verhindern und gleichzeitig dringende Infrastrukturvorhaben voranzutreiben. Die Haltung der FWG spiegelt die wachsenden Sorgen über steigende Kosten und die finanzielle Stabilität in Bergisch Gladbach wider.

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