Großrazzia gegen Schwarzarbeit in der deutschen Sicherheitsbranche gestartet
Dragan ZimmerGroßrazzia gegen Schwarzarbeit in der deutschen Sicherheitsbranche gestartet
Großrazzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in Deutschlands Sicherheitsbranche
In der deutschen Sicherheits- und Privatbewachungsbranche hat eine großangelegte Kontrollwelle gegen nicht angemeldete Beschäftigung und illegale Arbeitsverhältnisse begonnen. Die Zollfahndungsstelle für illegale Beschäftigung (FKS) koordiniert die bundesweite Aktion, an der über 2.100 Beamte in ganz Deutschland Einsätze durchführen.
Im Fokus stehen insbesondere der Objektschutz und die Veranstaltungssicherheit – zwei Bereiche, in denen Schwarzarbeit besonders verbreitet ist. Die Prüfer kontrollieren, ob Unternehmen ihre Sozialabgaben korrekt abführen, den Mindestlohn einhalten und ausländische Arbeitnehmer legal beschäftigen. Zudem gehen sie Hinweisen auf Sozialleistungsbetrug und nicht genehmigte Zeitarbeitsmodelle nach.
Die Kontrollen erfolgen risikobasiert: Neben Stichproben werden gezielt Betriebe mit erhöhtem Verdacht auf Verstöße überprüft. Die FKS führt regelmäßig Schwerpunktaktionen in Branchen mit hohem Schwarzarbeitsrisiko durch – sowohl bundesweit als auch regional. Der Zoll spielt dabei eine zentrale Rolle beim Schutz der Sozialsysteme, öffentlicher Gelder und fairer Arbeitsbedingungen.
Erste vorläufige Ergebnisse der Razzia sollen noch in dieser Woche veröffentlicht werden. Ziel der FKS-Aktion ist es, für faire Wettbewerbsbedingungen und legale Beschäftigungsverhältnisse in der Sicherheitsbranche zu sorgen. Die Behörden prüfen, ob Unternehmen ihren Verpflichtungen bei Sozialabgaben und Löhnen nachkommen. Die Inspektionen werden zeigen, wie hoch die Compliance in der gesamten Branche tatsächlich ist.






