30 March 2026, 12:32

HAPPA revolutioniert Berlins Gastronomie mit nachhaltiger Pflanzenküche für alle

Außensitzbereich des Green Kitchen Vegan Cafe mit Tischen, Stühlen, Pflanzen, einer Fußmatte und einer Glastür mit Postern, der in ein Inneres mit Tischen, Stühlen und Deckenbeleuchtung führt.

HAPPA revolutioniert Berlins Gastronomie mit nachhaltiger Pflanzenküche für alle

Ein neues pflanzenbasiertes Restaurant hat in Berlin eröffnet – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit

In Berlin hat mit HAPPA ein neues Restaurant seine Türen geöffnet, das pflanzliche Gerichte anbietet, die Nachhaltigkeit und Erschwinglichkeit in den Mittelpunkt stellen. Das von Köchin Sophia Hoffmann und Nina Peterson gegründete Lokal setzt ausschließlich auf Gemüse – und zwar von der Wurzel bis zum Blatt. Das Team hinter HAPPA möchte kreative, biozertifizierte Küche einem breiten Publikum zugänglich machen, nicht nur einer kleinen Nische.

Das Konzept von HAPPA verzichtet auf starre vegane Dogmen und legt stattdessen Wert auf Geschmack und Einfallsreichtum. Zum Mittag gibt es wechselnde, kleine Menüs, die vollständig aus ökologischem Anbau stammen und Abfall vermeiden sollen. Die Zutaten stammen von Querfeld, einer Initiative, die "imperfektes" oder überschüssiges Gemüse rettet, das sonst ungenutzt bliebe.

Das Restaurant basiert auf drei Säulen: einem wechselnden Mittagsangebot, besonderen Abendveranstaltungen und privaten Buchungen. Die Preise bleiben moderat – einige Gerichte kosten weniger als zehn Euro. Damit distanziert sich Hoffmann bewusst vom Image eines "Lifestyle-Restaurants" und möchte HAPPA für verschiedene gesellschaftliche Gruppen attraktiv machen, nicht nur für eine wohlhabende Klientel.

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Neben der Küche setzt HAPPA auf ethischen Einkauf: Der Kaffee stammt von Angelique's Finest, einer Frauenkooperative aus Ruanda, die sich für den Abbau postkolonialer Handelsstrukturen einsetzt. Auffällig ist auch das rein weibliche Team in einer Branche, die oft männlich dominiert wird.

Hoffmann, die seit zwölf Jahren auf tierische Produkte verzichtet, nennt Mitgefühl für lebende Wesen als ihren Antrieb. Obwohl sie bereits Kochbücher über intuitive, nachhaltige Küche veröffentlicht hat, folgt das Restaurant keinem starren Schema. Stattdessen stehen Anpassungsfähigkeit und Kreativität im Mittelpunkt des pflanzenbasierten Ansatzes.

HAPPA reiht sich ein in eine wachsende Bewegung von Restaurants, die Nachhaltigkeit mit sozialen Werten verbinden. Das Konzept aus Abfallvermeidung, Bio-Lebensmitteln und fairen Preisen spiegelt einen größeren Wandel in der Gastronomie wider. Ähnliche Projekte wie das Restaurant Rübenrot in Augsburg kombinieren ebenfalls saisonale vegane Küche mit fairer Bezahlung für das Personal – ein Zeichen dafür, dass diese Prinzipien über Berlin hinaus an Fahrt aufnehmen.

Quelle