Interreligiöser Empfang im Friedensaal Münster stärkt Dialog und Frieden
Gordon AdlerInterreligiöser Empfang im Friedensaal Münster stärkt Dialog und Frieden
Historischer Friedensaal in Münster: 18. Interreligiöser Empfang fördert Dialog und Verständigung
Am 27. Oktober 2022 richtete der historische Friedensaal in Münster erneut seinen jährlichen interreligiösen Empfang aus. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus 34 verschiedenen Glaubensgemeinschaften trafen sich gemeinsam mit den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der Städte Münster und Osnabrück. Die Veranstaltung knüpfte an eine langjährige Tradition an, die den Austausch und das gegenseitige Verständnis fördert.
Seit 18 Jahren findet der Empfang statt – erstmals 2004 im Rahmen der Münsterschen Reihe "Dialoge für den Frieden". Organisiert wird die Veranstaltung vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing. Seit 2015 wechselt der Austausch im jährlichen Rhythmus zwischen Münster und Osnabrück; in diesem Jahr begrüßten Katharina Pötter (Osnabrück) und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe die Gäste gemeinsam.
Höhepunkt des Abends war eine Kerzenlichtzeremonie im Friedensaal, bei der Vertreter jeder Religionsgemeinschaft eine Kerze entzündeten – als Symbol für ihr gemeinsames Engagement für den Frieden. Zuvor hatte Thomas Nufer mit seinem "West-Östlichen Divan"-Projekt intellektuelle Impulse für die Gespräche geliefert.
Die Reihe "Dialoge für den Frieden" entstand in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft unter Leitung von Professor Alfons Kenkmann. Lewe betonte in seiner Ansprache, wie entscheidend Zuhören und aktives Miteinander für ein gelingendes Zusammenleben in demokratischen Gesellschaften seien. Weitere Informationen zu kommenden Themen und Terminen gibt es unter https://www.stadt-unser.de/frieden/dialoge.
Die Begegnung festigte die Verbindungen zwischen den Glaubensgemeinschaften in Münster und Osnabrück. Mit 34 vertretenen Gruppen unterstrich die Veranstaltung das anhaltende Bemühen, durch Gespräche und gemeinsame Reflexion Brücken zu bauen. Die Tradition wird 2023 fortgesetzt – dann wieder im Wechsel zwischen den beiden Friedensstädten.






