Justizvollzugsanstalt Willich I feiert Fertigstellung des 6.500-Quadratmeter-Ausbaus
Georgine MansJustizvollzugsanstalt Willich I feiert Fertigstellung des 6.500-Quadratmeter-Ausbaus
Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen hat großen Ausbau abgeschlossen – über 6.500 Quadratmeter neuer Fläche
Die Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen hat einen umfangreichen Ausbau abgeschlossen und damit mehr als 6.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche geschaffen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung des Strafvollzugs in der Region, mit besonderem Fokus auf Resozialisierung und Wiedereingliederung der Inhaftierten.
In der zweiten Bauphase, die unter Leitung der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) umgesetzt wurde, entstand das Haftgebäude 2 – ein 6.000 Quadratmeter großer Neubau mit 368 Haftplätzen. Diese setzen sich aus Einzel- und Gemeinschaftszellen zusammen und umfassen zudem einen Bereich für Sozialtherapie sowie eine spezielle Behandlungsstation.
Der Rückbau älterer Gefängnisbauten in Willich-Anrath wurde planmäßig bis zum Sommer 2023 abgeschlossen und ebnete den Weg für den Neubau. Die erweiterte Anlage umfasst nun insgesamt 27.000 Quadratmeter und verfügt über zwei Haftgebäude, Werkstätten, eine Mehrzweckhalle sowie einen neu angelegten Sportfreiflächenbereich für die Inhaftierten.
Sobald die Justizvollzugsanstalt Willich I voll operational ist, wird sie insgesamt 768 Haftplätze bieten. Die Gestaltung orientiert sich an modernen resozialisierungsfördernden Standards und soll die Bedingungen für sowohl das Personal als auch die Gefangenen verbessern.
Mit dem abgeschlossenen Ausbau steigt nicht nur die Kapazität, sondern es entstehen auch zeitgemäße Einrichtungen zur Unterstützung der Inhaftierten. Das Projekt unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen Nordrhein-Westfalens, die Justizvollzugsstrukturen zu modernisieren – mit einem stärkeren Fokus auf Rehabilitation.






