16 February 2026, 15:53

Kostenlose Veranstaltungen in Krefeld thematisieren Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem Internationalen Frauentag teilnehmen.

Kostenlose Veranstaltungen in Krefeld thematisieren Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Die Hochschule Niederrhein (HSNR) veranstaltet gemeinsam mit den Zonta Clubs Krefeld und Zonta Club Krefeld am Rhein zwei Veranstaltungen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt. Die Termine sind Teil der weltweiten Orange Days-Kampagne von UN Women, die sich für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen einsetzt. Beide Veranstaltungen finden Ende November statt und sind für die Öffentlichkeit kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich.

Die erste Veranstaltung unter dem Titel "Von Dickpics bis Deepfakes: Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen und bekämpfen" findet am 25. November statt – dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Kathi Heffe von HateAid wird die Diskussion leiten und dabei aktuelle Entwicklungen digitaler Gewalt sowie rechtliche Handlungsmöglichkeiten thematisieren. Interessierte können sowohl vor Ort als auch online teilnehmen, der Eintritt ist frei.

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Am darauffolgenden Tag, dem 26. November, startet im Future Work Lab in der Krefelder Innenstadt eine gemeinsame Auftaktveranstaltung. Hier verbinden sich künstlerische Elemente mit Fachvorträgen, um Wege im Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt aufzuzeigen. Ein interaktives Podium bringt zudem Vertreter:innen zentraler Krefelder Einrichtungen zusammen, um Unterstützungsangebote und praktische Lösungen für Betroffene zu erörtern.

Beide Veranstaltungen zielen darauf ab, das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und den Dialog über die Beendigung geschlechtsspezifischer Gewalt zu fördern. Die Hochschule und die Zonta Clubs haben ein Programm konzipiert, das Fachwissen, Betroffenenhilfe und gesellschaftliches Engagement vereint. Der kostenfreie Zugang ermöglicht eine breite Teilhabe an diesen wichtigen Diskussionen.