21 December 2025, 22:54

Kwasniok: "Ich will mich nicht beschweren, aber..."

Eine Gruppe von Männern in ähnlichen Kostümen steht vor einer Wand, mit Spielern und Trainern auf dem Boden vor ihnen und einer Menge auf Bänken hinter der Wand.

Kwasniok: "Ich will mich nicht beschweren, aber..."

Kwasniok: „Ich will mich nicht beklagen, aber …“

Teaser: Der Plan mit dem Einwechselspieler Said El Mala geht nicht auf. Dennoch will der Kölner Trainer die Tage mit seiner Familie genießen.

Lukas Kwasniok, der 44-jährige deutsch-polnische Coach, übernahm im Juli 2025 das Amt beim 1. FC Köln. Sein Vertrag läuft bis Juni 2028 – als Nachfolger von Friedhelm Funkel. Doch nach einer weiteren Niederlage verlängerte sich die sieglose Serie der Kölner, und die Mannschaft steckt in einer schwierigen Phase.

Mit einer 0:1-Niederlage gegen Union Berlin kassierte Kwasnioks Team die sechste Partie ohne Sieg. Die Niederlage wirft den FC in den Abstiegskampf zurück, während die Saison sich der Halbzeit nähert.

Eigentlich hatte der Trainer vor, mit Spielern wie Said El Mala von der Bank aus das Spiel zu beeinflussen. Doch der Einwechselspieler blieb ohne Wirkung, und die kurzfristige Erkrankung von Luca Waldschmidt vor Anpfiff durchkreuzte Kwasnioks Planung für die letzten 30 Minuten. Seine Taktik – auf kämpferische Spieler zu setzen, um kreative Akteure in Szene zu setzen – trug diesmal keine Früchte. Trotz Pfiffe der enttäuschten Fans weigerte sich Kwasniok, Team oder Anhänger zu kritisieren. Stattdessen rief er zum Zusammenhalt für das Jahr 2026 auf und gab zu: Der Weg werde nicht einfach. Trotzdem blickt er gelassen auf die bevorstehende Winterpause.

Mit nun sechs Spielen ohne Sieg wachsen die Abstiegsängste beim FC. Kwasnioks Strategie scheiterte gegen Union Berlin, doch er setzt weiter auf Einheit. Nach der Pause soll die Mannschaft neu formiert werden – bevor es in die nächste Herausforderung geht.