31 March 2026, 02:28

Mordprozess in Neuss: Ukrainer bestreitet Beteiligung am Tod eines Obdachlosen

Ausführlicher architektonischer Entwurf eines Hauses mit rotem Dach, bezeichnet als Schloss Stiefen, ein deutsches Gefängnis aus dem Jahr 1797, einschließlich struktureller Pläne und beschreibenden Texts.

Tod eines Obdachlosen - Angeklagter bestreitet Vorwürfe - Mordprozess in Neuss: Ukrainer bestreitet Beteiligung am Tod eines Obdachlosen

In Neuss muss sich ein 46-jähriger Mann wegen des Mordes an einem 56-jährigen Obdachlosen vor Gericht verantworten. Der Angeklagte, ein ukrainischer Staatsbürger mit griechischem Pass, bestreitet jede Beteiligung an dem Tod. Er ist der einzige Beschuldigte, nachdem der mutmaßliche Komplize, ein 39-Jähriger, in Untersuchungshaft Suizid begangen hatte.

Laut Gericht wurde das Opfer, ein Obdachloser, nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung in der Nähe des Rheinufers tödlich verletzt. Der Anklage zufolge griff der 39-Jährige den 56-Jährigen zunächst an, woraufhin sich der Angeklagte angeblich beteiligte und das Opfer schwer misshandelte. Beide Männer sollen den Schwerverletzten anschließend zurück in sein Zelt gebracht haben, wo er später starb.

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Der Angeklagte schilderte die Ereignisse in seiner Aussage anders. Er behauptete, das Opfer sei mehrmals in der Nähe des Rheinufers gestürzt und habe sich dabei die Verletzungen zugezogen. Zudem gab er an, dem 56-Jährigen nach einem früheren Streit mit dem 39-Jährigen über einen Zeltplatz geholfen zu haben – sogar indem er ihn zurück zu seiner Unterkunft brachte.

Seit dem Tod des 39-Jährigen gibt es keine neuen Erkenntnisse aus den polizeilichen oder justiziellen Ermittlungen. Der Prozess wird mit fünf weiteren Verhandlungsterminen bis Mitte Dezember fortgesetzt.

Die Verhandlungen werden wie geplant fortgeführt, wobei der Angeklagte seine Unschuld betont. Der Fall hängt nun von den verbleibenden Beweisen und Zeugenaussagen ab. Ein Urteil wird erst nach Abschluss aller anberaumten Termine erwartet.

Quelle