24 January 2026, 04:57

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz setzt Maßstäbe für nachhaltiges Bauen

Große Erdaushubstelle mit Schmutz, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras, einem Zaun, einer Abdeckung und einer Wand, mit Tafeln mit Text, Rohren und verstreuten Gegenständen.

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz setzt Maßstäbe für nachhaltiges Bauen

Landwehr Bauschuttdepot errichtet neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz

Das Unternehmen Landwehr Bauschuttdepot errichtet eine moderne Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz. Die Anlage, die speziell für die Behandlung belasteter mineralischer Böden konzipiert ist, stellt eine bedeutende Erweiterung der Recyclingaktivitäten des Unternehmens dar. Die Bauarbeiten laufen bereits, und die Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 geplant.

Die Anlage ist ein Tochterunternehmen der Johannes Landwehr Abbruchunternehmen GmbH und wird Böden aus Abbruch-, Aushub-, Tiefbau- und Straßeninstandhaltungsarbeiten verarbeiten. Technisch ist sie darauf ausgelegt, Materialien bis zur Belastungsklasse BM-F3 aufzubereiten – die höchste Stufe, die für eine Wiederverwendung im Bauwesen zugelassen ist.

Das Konzept, die Verfahrenstechnik und die Fertigungsplanung der Anlage stammen von der ENVIA Engineering GmbH. Die Gesamtplanung übernahm die Binder+Co Group, während die Genehmigungsverfahren in Abstimmung mit den Behörden des Kreises Gütersloh erfolgten. Die Anlage umfasst eine Fläche von 5.000 Quadratmetern, zusätzlich steht eine 4.000 Quadratmeter große Zone für die Bodenlagerung zur Verfügung. Im Betrieb wird die Anlage sechs wiederverwendbare Produkte herstellen: zwei Sandsorten und vier Kornfraktionen. Das Wassersystem der Anlage führt 500 Kubikmeter im Kreislauf, die kontinuierlich gereinigt und wiederverwendet werden, um eine nachhaltige Verarbeitung zu gewährleisten.

Mit der neuen Anlage unterstreicht Landwehr Bauschuttdepot sein Engagement für Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Bauen. Durch die Aufbereitung stark belasteter Böden wird sie zertifizierte Materialien für Erd- und Bauarbeiten liefern. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2025 vorgesehen.