17 December 2025, 04:50

NRW fordert dauerhafte Bundesmittel für frühkindliche Bildung vor Ministerkonferenz

Eine Gruppe strahlender Kinder, die draußen vor Gebäuden, Wasser, Felsen und einer Straße stehen.

NRW fordert dauerhafte Bundesmittel für frühkindliche Bildung vor Ministerkonferenz

Jugendministerkonferenz: NRW fordert dauerhafte Bundesförderung für frühkindliche Bildung

Vorbemeldung Vor der Sonder-Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) am Dienstag unter Hamburger Vorsitz hat Nordrhein-Westfalens Ministerin für Kinder und Jugend, Josefine Paul (Grüne), die Bundesregierung aufgefordert, die Finanzierung der frühkindlichen Bildung im Qualitätsentwicklungsgesetz dauerhaft zu verankern. „Frühkindliche Bildung legt den Grundstein für erfolgreiche Bildungsprozesse aller Kinder in unserem Land. Deshalb ist es entscheidend, dass der Bund seine [...]“

Veröffentlichungsdatum 16. Dezember 2025, 06:00 Uhr MEZ

Schlagwörter Finanzen, Wirtschaft, Bildung und Weiterbildung, Lernen

Artikeltext Nordrhein-Westfalens Ministerin für Kinder und Jugend, Josefine Paul, hat die Bundesregierung dringend aufgefordert, die Finanzierung der frühkindlichen Bildung langfristig abzusichern. Die Mittel sollen rechtlich verbindlich im Qualitätsentwicklungsgesetz verankert werden. Der Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land zwar die Pläne des Bundes begrüßt, aber verlässlichere finanzielle Unterstützung einfordert.

Paul betonte, dass frühkindliche Bildung eine zentrale Rolle für den Bildungserfolg aller Kinder in Deutschland spiele. Sie unterstrich die Notwendigkeit stabiler, langfristiger Finanzzusagen, um die Qualität in Kitas und anderen Betreuungseinrichtungen nachhaltig zu verbessern.

Die Landesregierung pocht auf eine gesetzlich festgeschriebene Kostenbeteiligung, um eine verlässliche Finanzierung zu gewährleisten. Ohne diese drohe der frühkindlichen Bildung eine unsichere Zukunft. Die nächsten Schritte der Bundesregierung werden zeigen, ob die bisherigen Fördermittel dauerhaft gesichert bleiben.