Ohligs startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Parks und auf Gehwegen
Gordon AdlerOhligs startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Parks und auf Gehwegen
Offizielle Untersuchung zu Hundekot-Verschmutzung im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid eingeleitet
Die Initiative folgt auf zunehmende Beschwerden von Anwohnern über Verunreinigungen in Parks, auf Gehwegen und Friedhöfen. Lokale Politiker betonen, dass es sich dabei nicht um einen Angriff auf Hundebesitzer handle, sondern um einen Appell zu mehr Verantwortungsbewusstsein und saubereren öffentlichen Räumen.
Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender haben den Antrag gemeinsam eingebracht. Dieser sieht eine umfassende Prüfung der Hundehaltung in der Region vor – darunter die Anzahl der angemeldeten Hunde sowie den Zustand der Entsorgungsmöglichkeiten für Kot. Besonders im Fokus stehen stark frequentierte Orte wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo häufig über Verunreinigungen geklagt wird.
Im Rahmen der Untersuchung soll die bestehende Infrastruktur, etwa die Verteilung von Mülleimern, bewertet und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht werden. Neben praktischen Maßnahmen schlägt der Antrag auch Aufklärungskampagnen vor, um Halter an ihre Pflichten zu erinnern. Falls die freiwillige Einhaltung der Regeln weiter gering bleibt, könnte eine strengere Durchsetzung bestehender Vorschriften geprüft werden.
Die Verärgerung der Anwohner über Hundekot hat in den letzten Monaten zugenommen, mit Meldungen über Verunreinigungen auf Bürgersteigen, Grünflächen und selbst auf Friedhöfen. Der Antrag unterstreicht, dass sowohl die Stadt als auch die Hundebesitzer gefordert sind: Die Behörden müssen ausreichend Mülleimer und Hinweisschilder bereitstellen, die Halter ihre Tiere konsequent hinter sich aufräumen.
Die Ergebnisse der Untersuchung sollen als Grundlage für gezielte Verbesserungen dienen – etwa bessere Entsorgungslösungen und klarere Leitlinien für Halter. Bei einer Umsetzung könnten die Maßnahmen zu saubereren Straßen und Parks im gesamten Stadtteil führen. Die weiteren Schritte hängen von der Prüfung der Empfehlungen durch den Rat ab.






