Oktoberfest in München nach Bombendrohung vorübergehend geschlossen
Ignaz KreuselOktoberfest in München nach Bombendrohung vorübergehend geschlossen
Münchens Oktoberfest nach Bombendrohung am Mittwoch, 1. Oktober 2025, geschlossen
Die Behörden haben nach einer bestätigten Bombendrohung das Münchner Oktoberfest am Mittwochabend vorzeitig beendet. Über das Cell-Broadcast-System wurde eine Warnmeldung mit der Stufe "extreme Gefahr" an alle Smartphone-Nutzer in der Stadt verschickt. Wie Oberbürgermeister Dieter Reiter mitteilte, bleibt das Festgelände – lokal als "Wiesn" bekannt – mindestens bis 17 Uhr geschlossen.
Der Schritt folgt einem Sicherheitsalarm, der umgehend Maßnahmen auslöste. Sprengstoffspürhunde und Suchteams durchkämmten das Gelände im Rahmen umfassender Kontrollen. Über Herkunft oder konkrete Details der Drohung wurden bisher keine weiteren Angaben gemacht.
Das Oktoberfest, das jährlich zwischen 16 und 18 Tage von Ende September bis zum ersten Oktoberwochenende stattfindet, lockt Millionen Besucher an. Prominente wie die bekannte Festliebhaberin Cathy Hummels äußerten öffentlich ihre Besorgnis – Hummels wünschte sich sogar eine vollständige Absage aus Sorge um die Sicherheit. Auch andere Persönlichkeiten wie Giulia Siegel und Julian F. M. Stoeckel informierten ihre Follower über die Schließung.
Die Unterbrechung wirft Fragen zu den traditionellen Eröffnungsveranstaltungen auf, die regelmäßig hochkarätige Gäste anziehen. In den vergangenen zehn Jahren gab es bei den Festauftakten keine ungewöhnlichen Vorfälle oder wiederkehrende Muster.
Die Bombendrohung zwang eines der bekanntesten Münchner Ereignisse zu einer vorübergehenden Pause. Während die Sicherheitsmaßnahmen andauern, werden die Veranstalter und Behörden entscheiden, ob das Fest noch am heutigen Tag wiedereröffnet wird. Die Lage bleibt dynamisch; weitere Updates werden im Verlauf der Ermittlungen erwartet.






