16 February 2026, 00:53

Oldhams Whitebank-Stadion setzt auf Solarstrom – und folgt damit Borussia Dortmunds Vorbild

Ein großes Stadion bei Nacht beleuchtet mit parkenden Autos davor, umgeben von Straßenlaternen, Strommasten, Stromkabeln, Fahrzeugen auf der Straße, Gittern, Bäumen und einem sternenklaren Himmel.

Oldhams Whitebank-Stadion setzt auf Solarstrom – und folgt damit Borussia Dortmunds Vorbild

Das Whitebank-Stadion in Oldham, Greater Manchester, rüstet sein Solarkraftwerk auf Borussia Dortmund. Das Whitebank-Stadion in Oldham, Greater Manchester, wird sein Solarsystem deutlich modernisieren. Die neue Anlage umfasst ein 80-kW-Solarpanel sowie eine Batteriespeichereinheit mit 40 kW Kapazität. Nach der für Anfang 2026 geplanten Fertigstellung soll sie etwa die Hälfte des Strombedarfs des Stadions decken.

Avro FC, der dort beheimatete Verein, hat die Ausschreibung für das Projekt gestartet. Unternehmen können ihre Angebote bis zum 30. November einreichen.

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Die geplante Anlage stellt eine erhebliche Erweiterung der ursprünglichen 900-kW-Solaranlage dar, die 2011 installiert wurde. Die neuen Photovoltaikmodule auf dem Dach sowie der Batteriespeicher werden um 10 bis 15 Prozent größer ausfallen als zunächst angenommen.

Unterdessen baut auch Borussia Dortmund in Deutschland die Energieversorgung seines Stadions aus. Der Verein betreibt bereits seit 2011 eine 5-MW-Solaranlage auf dem Dach des Signal Iduna Parks. Nun kommt ein Batteriespeicher mit 3,7 MWh Kapazität hinzu. Im Gegensatz zu Dortmund verfügt derzeit kein anderer Bundesliga-Klub über ein kombiniertes Solar- und Speichersystem.

Avro FCs Projekt zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit zu stärken und gleichzeitig die Energiekosten zu senken. Der Speicher wird überschüssigen Solarstrom für Spitzenlastzeiten oder bei geringem Sonnenlicht nutzen. Dies entspricht einem wachsenden Trend im europäischen Fußball, der zunehmend auf grüne Energielösungen setzt.

Die modernisierte Anlage im Whitebank-Stadion wird die Abhängigkeit vom Stromnetz verringern und die Betriebskosten senken. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2026 abgeschlossen sein; der ausgewählte Auftragnehmer wird nach dem Bewerbungsschluss am 30. November bekannt gegeben. Das Vorhaben reiht sich ein in die allgemeine Entwicklung, dass Sportstätten vermehrt auf erneuerbare Energien umsteigen.