04 February 2026, 05:45

Osteraths Zentrum wird historisch und lebendig neu gestaltet

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines belebten Stadtplatzes mit Menschen, die gehen, auf Bänken sitzen und Fahrzeugen sowie Gebäuden mit Fenstern und Namensschildern im Hintergrund.

Osteraths Zentrum wird historisch und lebendig neu gestaltet

Osteraths Stadtzentrum steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Zwei neue Projekte sollen den historischen Charme und die Attraktivität des Ortes stärken. Die Pläne, die Teil des Integrierten Handlungskonzepts (IHKO) sind, konzentrieren sich auf die Neugestaltung zentraler Bereiche wie dem Ernst-Nüsse-Platz und der Hochstraße – mit dem Ziel, das Viertel zugänglicher und einladender zu machen. Bürgerinnen und Bürger konnten die Vision bereits mitgestalten; weitere Gespräche sind für Dezember 2022 vorgesehen.

Das IHKO entstand in einem breiten Beteiligungsprozess zwischen 2020 und 2021. Die Finanzierung des Vorhabens stammt aus verschiedenen Quellen, darunter das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, das Städtebauförderprogramm sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Projektmaßnahme A1 widmet sich der behutsamen, barrierefreien Umgestaltung des Stadtkerns. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der historischen Identität des Ortes, der zugleich zu einem lebendigen Treffpunkt für Anwohner und Besucher werden soll. Projektmaßnahme A2 hingegen zielt auf die Neugestaltung der Zugänge zum Zentrum ab – diese sollen auffälliger und besser erschlossen werden.

Im Juni 2022 fand eine öffentliche Führung mit anschließender Diskussion statt, bevor die Stadtverwaltung im September erste Entwürfe dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Bau vorstellte. Am 3. Dezember 2022 um 17:00 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger in der Aula der Realschule erneut Gelegenheit, ihre Meinung einzubringen. Stand Februar 2026 liegen noch keine konkreten Details zu Gestaltung oder Funktionalität der Projekte öffentlich vor.

Die Umgestaltung des Osterather Stadtzentrums schreitet mit gesicherter Finanzierung und laufender Bürgerbeteiligung voran. Die Projekte sollen ein attraktiveres, zugänglicheres und historisch geprägtes Viertel schaffen. Weitere Schritte hängen von den Ergebnissen der Dezember-Diskussion und den finalen Planungen ab.