05 February 2026, 05:20

Schüler aus Bergisch Gladbach starten Dialogreihe mit der Stadtspitze

Eine Gruppe von Menschen, einige mit Taschen, geht vor einem Gebäude mit Fenstern, Geländern, Säulen, Bannern, Flaggen, einem Zelt, Topfpflanzen und Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Schüler aus Bergisch Gladbach starten Dialogreihe mit der Stadtspitze

"Welche Zukunft erwartet junge Menschen in Bergisch Gladbach?" – unter diesem Titel haben Schüler zweier lokaler Schulen eine neue Dialogreihe ins Leben gerufen. Zehn Jugendliche der Nelson-Mandela-Gesamtschule und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums treiben das Projekt voran, unterstützt vom Bergisch Gladbacher Bündnis für Demokratie und Vielfalt. Die Initiative knüpft an eine erfolgreiche Podiumsdiskussion im vergangenen Juli an und zielt darauf ab, die Verbindung zwischen Jugendlichen und kommunalen Verantwortungsträger:innen zu stärken.

Die Reihe baut auf einer Podiumsveranstaltung auf, die am 8. Juli 2025 stattfand und bei der Schüler:innen erstmals mit Vertreter:innen der Stadt ins Gespräch kamen. Nun planen sie regelmäßige Dialogformate, um ihre Anliegen vorzubringen und politische Entscheidungen kritischer zu hinterfragen. Zu ihren Zielen gehört es, Wahlversprechen zu hinterfragen und nachzuvollziehen, wie kommunale Politik gestaltet wird.

Das Bündnis für Demokratie und Vielfalt Bergisch Gladbach steht den Jugendlichen mit Planung und Ressourcen zur Seite. Roland Vossebrecker, Vorstandsmitglied des Bündnisses, bezeichnete das Projekt als "gelebte Demokratie" und betonte seinen gesellschaftlichen Mehrwert.

Bürgermeister Marcel Kreutz lobte das Engagement der Schüler:innen und sah darin ein "ermutigendes Zeichen für politische Teilhabe junger Menschen". Langfristig soll die Initiative ausgeweitet werden, um weitere Schulen der Region in künftige Gesprächsrunden einzubinden.

Die Dialogreihe schafft kontinuierliche Austauschmöglichkeiten zwischen Jugendlichen und der Bergisch Gladbacher Stadtspitze. Durch direkte Fragen und Antworten will das Projekt lokale Politik transparenter und zugänglicher machen. Die Organisator:innen hoffen, dass das Modell Schule macht und weitere Bildungseinrichtungen der Stadt zur Teilnahme motiviert.