01 January 2026, 17:11

Silvester in NRW: Weniger Angriffe auf Polizei, aber mehr Platzverweise 2025/2026

Ein Krankenwagen steht links von einer Straße, während rechts ein Zelt viele Menschen schützt, mit einem Tisch und einem Stuhl in der Nähe.

22 Polizeibeamte leicht verletzt an Silvester - Silvester in NRW: Weniger Angriffe auf Polizei, aber mehr Platzverweise 2025/2026

Silvesterfeiern in Nordrhein-Westfalen: Gemischtes Fazit für Polizeieinsätze 2025/2026

Die Silvesterfeiern in Nordrhein-Westfalen zeigten ein uneinheitliches Bild für die Polizeieinsätze in den Jahren 2025/2026. Zwar gingen die Angriffe auf Beamte zurück, doch die Zahl der Platzverweise stieg im Vergleich zum Vorjahr. Die aktuellen Zahlen offenbaren zudem Veränderungen bei Festnahmen und Verletzungen unter Polizeikräften.

Insgesamt erlitten 22 Polizeibeamte während der nächtlichen Einsätze leichte Verletzungen – fünf mehr als im Vorjahr.

Die Angriffe auf Polizeikräfte nahmen ab: Es wurden 30 Vorfälle registriert, neun weniger als zuvor. Insgesamt gab es 263 gemeldete Körperverletzungsdelikte, ein Rückgang um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Davon betrafen 168 Fälle schwere Körperverletzung.

Auch bei den Festnahmen war ein rückläufiger Trend zu verzeichnen. Vorläufige Festnahmen sanken von 13 auf sieben, während die Zahl der in Gewahrsam genommenen Personen um 9 Prozent auf 154 zurückging. Gleichzeitig verhängten die Behörden 1.396 Platzverweise – ein Anstieg um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Name des für die Einsätze in Nordrhein-Westfalen zuständigen Polizeichefs wurde in den Berichten nicht genannt.

Die aktuellen Zahlen zeigen eine Abnahme gewalttätiger Übergriffe auf Beamte und insgesamt weniger Festnahmen. Der Anstieg der Platzverweise deutet jedoch auf eine veränderte Strategie der Behörden bei der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit hin. Die Daten geben einen Einblick in die Herausforderungen der Polizeiarbeit während der Silvesterfeiern 2025/2026.