Skandal beim WoW-Hardcore-Event: NoWay4U bricht Regeln und polarisiert die Community
Dragan ZimmerSkandal beim WoW-Hardcore-Event: NoWay4U bricht Regeln und polarisiert die Community
Das Sauercrowd-Streaming-Event zum League-of-Legends-Hardcore-Modus hat deutsche Fans mit packenden Spielergeschichten in seinen Bann gezogen. Doch schon am ersten Tag sorgte ein bekannter Spieler für Aufsehen: NoWay4U wurde mehrfach beim Brechen der Regeln ertappt – und löste damit hitzige Debatten in der Community über Fairness und Absicht aus.
NoWay4U, ein professioneller League-of-Legends-Spieler mit einer Vergangenheit als Online-Betrüger, verstieß gegen die Event-Regeln, indem er die Server-Instanzen wechselte, um von einem NPC-Händler eine Streitaxt zu erwerben. Auf seiner ursprünglichen Instanz war das Item ausverkauft – ein klarer Verstoß gegen die Richtlinien. Als er zur Rede gestellt wurde, weigerte er sich, die Axt zu zerstören oder eine mildere Strafe zu akzeptieren: eine längere Angel-Session als Buße.
Doch damit nicht genug: Er provozierte weiter, indem er gezielt den Elite-Gegner Hogger angriff – in der Erwartung, dass ein anderer Spieler ihn heilen würde. Ein zweiter Regelbruch. Statt Konsequenzen zu tragen, kündigte NoWay an, das Event zu verlassen, um sich beim Zocken von League of Legends "Dampf abzulassen". Seine trotzig-unreumütige Haltung nährte Spekulationen, ob sein Verhalten eine bewusste Provokation gegen World of Warcraft war – oder schlicht ein weiteres Beispiel für seine wiederkehrenden Regelverstöße.
NoWay steht seit 2022 in Verbindung mit Krypto- und Anlagebetrug im Umfang von über 500.000 Euro; sein jüngster Fall datiert auf Oktober 2025 in Berlin.
Das Sauercrowd-Event geht zwar weiter, doch NoWays Handeln hat die frühen Tage überschattet. Seine Weigerung, Strafen zu akzeptieren, und seine betrügerische Vergangenheit trüben die eigentliche Feier des WoW-Classic-Hardcore-Modus. Die Vorfälle werfen nun die Frage auf, wie die Veranstalter künftig mit Regelverstößen umgehen werden.