Sternsinger kämpfen in Düren gegen Kinderarbeit mit klarem Appell an den Bürgermeister
Gordon AdlerSternsinger kämpfen in Düren gegen Kinderarbeit mit klarem Appell an den Bürgermeister
Am 5. Januar 2026 besuchte eine Gruppe Sternsinger der Gemeinde St. Lukas in Düren das Rathaus. Die Kinder, die Teil der jährlichen Tradition des Epiphanien-Singens sind, trafen sich mit Bürgermeister Frank Peter Ullrich, um ihre Botschaft zu übermitteln und seine Unterstützung für ihr Anliegen zu erhalten.
Die Kampagne 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabriken – Sternsinger gegen kinderserienarbeit“ und lenkt den Blick auf das Problem der kinderarbeit, mit einem besonderen Fokus auf Bangladesch. Die jungen Teilnehmer, in traditionelle Gewänder gekleidet, sprachen über Bürgermeister Ullrich den lateinischen Segen: „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus.“
Der Bürgermeister begrüßte die Delegation herzlich und lobte ihr Engagement für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für kinderrechte. Er steuerte eine Spende für ihre Sammeldosen bei, die Hilfsprogramme für kinder in rund 100 Ländern finanzieren werden. Obwohl sich der thematische Schwerpunkt der Aktion jedes Jahr ändert, fließen die Spenden stets in die Unterstützung benachteiligter kinder weltweit. Ab dem 6. Januar werden mehrere hundert Sternsinger in Düren von Tür zu Tür ziehen, Segenswünsche überbringen und weitere Spenden für den guten Zweck sammeln. Die Verantwortlichen des diesjährigen Projekts in der St.-Lukas-Gemeinde sind in öffentlich zugänglichen Quellen Stand 5. Januar nicht dokumentiert.
Der Besuch der Sternsinger im Rathaus markierte den Auftakt ihrer jährlichen Spendenaktion in Düren. Ihre Kampagne gegen kinderarbeit wird fortgesetzt, während sie Haushalte in der gesamten Stadt besuchen. Die gesammelten Spenden kommen direkt Bildungs- und Sozialprojekten für bedürftige kinder weltweit zugute.