Bei den Wüsts holt Santa die Wunschliste ab - Wie Hendrik Wüst Weihnachten von der Kindheit bis heute erlebt
Hendrik Wüst erinnert sich noch gut an die Vorfreude auf Weihnachten als Kind. Jedes Jahr blätterte er voller Ungeduld durch einen Spielzeugkatalog und strich Geschenke ab, während die Adventszeit verging. Heute, als Erwachsener, hält seine eigene Familie ähnliche Traditionen am Leben – auch wenn sich sein Umgang mit Wunschlisten im Laufe der Zeit gewandelt hat.
Als Junge träumte Wüst von einer Fülle an Spielsachen. Ein Geschenk stach besonders heraus: ein Dreirad, das zu einer kostbaren Erinnerung wurde. Die Wochen vor Weihnachten verbrachte er mit dem Katalog, dessen Seiten sich mit abgehakten Wünschen füllten, während die Tage bis zum Fest vergingen.
Heute pflegt seine Tochter einen anderen Brauch. Sie legt ihre eigene Wunschliste neben einen Teller mit Plätzchen in der Adventszeit. Bis zum nächsten Morgen ist der Brief verschwunden, und die Leckereien zeigen Spuren von kleinen Bissen – ein Zeichen, dass das Christkind vorbeigekommen ist.
Wüst gibt zu, dass er sich in diesem Jahr kaum Gedanken über seine eigenen Wünsche gemacht hat. Stattdessen überlässt er diese Aufgabe seiner Frau, die sich meist mit klaren Vorstellungen um seine Liste kümmert.
Die Tradition, Briefe und Plätzchen bereitzulegen, lebt in Wüsts Haushalt weiter. Jedes Jahr verschwindet die Wunschliste seiner Tochter – genau wie einst sein eigener, mit Haken versehener Katalog aus der Kindheit. Fürs Erste steht nicht das persönliche Wünschen im Mittelpunkt, sondern die gemeinsamen Familienbräuche.






