Deutschlands Handballer siegen mit 41:38 gegen Ägypten zum WM-Auftakt 2026
Ignaz KreuselDeutschlands Handballer siegen mit 41:38 gegen Ägypten zum WM-Auftakt 2026
Deutschlands Handballer starten mit packendem 41:38 gegen Ägypten in die WM-Vorbereitung 2026
Mit einem mitreißenden 41:38 (20:18)-Sieg über Ägypten in Dortmund haben die deutschen Handballer ihre Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2026 eingeläutet. Das torreiche Spiel war der Auftakt einer zweiteiligen Länderspielserie – das Rückspiel findet am Sonntag in Bremen statt. Vierzehn Spieler aus dem Kader, der bei der Europameisterschaft 2024 Silber holte, standen auf dem Parkett und setzten damit ein klares Zeichen für den anstehenden Medaillenkampf auf heimischem Boden in knapp einem Jahr.
Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein offenes Duell, doch am Ende setzte sich die deutsche Offensive trotz defensiver Schwächen durch. Juri Knorr war mit neun Treffern der beste Werfer der DHB-Auswahl – fünf davon erzielte er in einer fulminanten Zehn-Minuten-Phase der zweiten Halbzeit. Seine Paraden halfen der Mannschaft, sich abzusetzen, auch wenn Bundestrainer Alfred Gislason mit der labilen Abwehrleistung unzufrieden blieb.
Gleichzeitig wurde die Partie zur Feier der jüngsten Erfolge: Nach dem Schlusspfiff würdigten die Verantwortlichen die Spieler in einer Zeremonie für ihre Silbermedaille bei der EM 2024. Für Stimmung sorgte dabei ein Live-Auftritt der Band GroßstadtEngel (Gute Laune), die die festliche Atmosphäre noch steigerte.
Mit insgesamt 79 Toren in beiden Halbzeiten demonstrierte Deutschland einmal mehr seine offensive Stärke. Der Sieg fiel genau 300 Tage vor dem nächsten großen Ziel – der Weltmeisterschaft 2026, die im Januar auf eigenem Boden stattfinden wird. Das zweite Testspiel gegen Ägypten in Bremen bietet nun eine weitere Gelegenheit, das Spiel zu verfeinern, bevor das Turnier beginnt.
Der Erfolg gegen die Ägypter unterstrich zwar die deutsche Angriffskraft, legte aber auch Schwächen offen, die bis zur WM behoben werden müssen. Vierzehn EM-Silbermedaillengewinner von 2024 bleiben dem Kader erhalten und bringen wertvolle Erfahrung für die anstehende Herausforderung mit. Das nächste Duell in Bremen wird entscheidend sein, um die Defensive zu stabilisieren – bevor es im eigenen Land ernst wird.






