21 March 2026, 18:32

Düsseldorfer Lehrerin muss 31.300 Euro wegen unberechtigter Gehaltszuschläge zurückzahlen

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht, dass versteckte Gebühren in Rechnungen Familien Hunderte von Dollar monatlich kosten können.

Düsseldorfer Lehrerin muss 31.300 Euro wegen unberechtigter Gehaltszuschläge zurückzahlen

Eine Lehrerin in Düsseldorf wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, nachdem sie jahrelang unberechtigt Zuschläge für Schulleitungen erhalten hatte. Die Zahlungen in Höhe von insgesamt rund 31.300 Euro setzten sich fort, obwohl sie ihre kommissarische Schulleiterinnenrolle längst aufgegeben hatte. Ein Gericht hat nun entschieden, dass die Gelder in voller Höhe zurückerstattet werden müssen.

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Im Mittelpunkt des Falls stand eine Pädagogin, die zeitweise als kommissarische Schulleiterin tätig gewesen war. Nach ihrem Rückzug aus dieser Position erhielt sie weiterhin die zusätzlichen Leitungszuschläge. Im Laufe der Zeit summierten sich diese unberechtigten Zahlungen auf etwa 31.300 Euro.

Während des Prozesses behauptete die Lehrerin, sie habe geglaubt, es handele sich um rückständige Gehaltszahlungen, die ihr zustünden. Das Gericht wies diese Begründung jedoch zurück. Stattdessen sprach es sie der Unterlassungsbetrugs schuldig: Sie habe es versäumt, den Fehler zu korrigieren, obwohl ihr bewusst war, dass die Zahlungen nicht rechtmäßig waren.

Das Urteil umfasste eine Geldstrafe von über 11.000 Euro. Zudem ordnete das Gericht die vollständige Rückzahlung der zu Unrecht erhaltenen Gelder an. Wie lange solche Überzahlungen in ähnlichen Fällen bundesweit oft unentdeckt bleiben, blieb offen.

Die Lehrerin muss nun die fälschlicherweise erhaltenen 31.300 Euro zurückerstatten. Die Strafe von mehr als 11.000 Euro bleibt als Teil der gerichtlichen Entscheidung bestehen. Der Fall unterstreicht die Konsequenzen, die drohen, wenn falsche Gehaltszahlungen nicht gemeldet werden.

Quelle