Mönchengladbachs neue Gesamtschule startet mit Provisorium bis 2031
Dragan ZimmerMönchengladbachs neue Gesamtschule startet mit Provisorium bis 2031
Mönchengladbachs neue Gesamtschule Breite Straße öffnet schrittweise in den kommenden Jahren
Die neue Gesamtschule Breite Straße in Mönchengladbach wird in den nächsten Jahren stufenweise ihren Betrieb aufnehmen. Die ersten Schülerinnen und Schüler beginnen bereits in diesem Sommer den Unterricht in provisorischen Gebäuden, während der Neubau bis 2031 fertiggestellt werden soll. Die Nachfrage ist bereits jetzt groß: Für das Schuljahr 2026/27 liegen 142 Anmeldungen für nur 108 Plätze vor.
Den Anfang macht in diesem Sommer ein Modulbau, der die Kapazität von 30 auf 34 Klassen erweitert. Diese temporäre Lösung wird später abgerissen, um Platz für die zweite Bauphase zu schaffen. Ab 2027 beginnen die Arbeiten am endgültigen Schulgebäude, in das die ersten Schülerinnen und Schüler voraussichtlich zum Schuljahr 2028/29 einziehen werden.
Der Entwurf des Münchner Architekturbüros Auer Weber sieht ein dynamisches, fünfteiliges Layout vor. Jeder Bereich erhält einen eigenen Innenhof, während ein viergeschossiger Zentralbau gemeinsame Räume wie ein Foyer, ein Forum und eine Mensa beherbergt. Zudem sind ein Selbstlernzentrum, eine Dreifachturnhalle und flexible Klassenzimmer mit anpassbaren Elementen geplant.
Mit geschätzten Kosten von 130 Millionen Euro stellt das Projekt eine bedeutende Erweiterung für die Stadt dar. Nach der Fertigstellung wird Mönchengladbach sieben Gesamtschulen haben – eine mehr als bisher –, weitere Neubauten sind jedoch nicht vorgesehen. Fast 44 Prozent der Eltern in der Region bevorzugen für ihre Kinder nach der Grundschule eine Gesamtschule, was den Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten unterstreicht.
Die vollständige Fertigstellung ist für 2031 geplant, wenn die provisorischen Bauten vollständig durch den Neubau ersetzt sein werden.
Die neue Schule soll den wachsenden Bedarf decken und moderne Einrichtungen sowie flexible Lernräume bieten. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Phasen, wobei das endgültige Gebäude bis 2031 entstehen wird. Bis dahin nutzen die Schülerinnen und Schüler interimistische Klassenzimmer, während der permanente Standort Gestalt annimmt.






