"Vom Acker bis zum Teller": Wie Herforder Schüler Nachhaltigkeit und Ernährung erleben
Gordon Adler"Vom Acker bis zum Teller": Wie Herforder Schüler Nachhaltigkeit und Ernährung erleben
Ein neues Bildungsprojekt bringt angehende Lehrkräfte und Grundschüler zusammen, um sich mit gesunder Ernährung und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Unter dem Titel "Vom Acker bis zum Teller" wurde die Initiative am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg in Herford entwickelt. Ziel war es, Kindern durch praktische Aktivitäten die Herkunft von Lebensmitteln, Ernährung und verantwortungsvollen Konsum näherzubringen.
Den Anstoß gab eine Konferenz zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), organisiert vom Herforder Kreis. Nicola Spilker, die das Projekt leitete, entwarf ein Programm, das gesunde Ernährung, nachhaltigen Einkauf und soziales Lernen verband. Die angehenden Pädagoginnen und Pädagogen des Herforder Berufskollegs erwarben im Rahmen ihrer Ausbildung praktische Fähigkeiten in Gesundheitsförderung, Ernährungsbildung und BNE.
Die Studierenden des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs gestalteten dafür acht interaktive Stationen zu Themen wie Lebensmittelvielfalt, nachhaltige Beschaffung und bewusster Konsum. Zweitklässler der Radewig-Grundschule nahmen teil und wurden von den Auszubildenden angeleitet. Auch Marius Romberg, Sonderpädagoge an der Schule, unterstützte die Workshops.
Im Mittelpunkt stand die Vermittlung eines bewussten, gesunden und nachhaltigen Lebensstils. An den Stationen lernten die Kinder, woher Lebensmittel stammen, warum ausgewogene Ernährung wichtig ist und wie ihre Entscheidungen die Umwelt beeinflussen.
Die Zusammenarbeit zwischen Lehramtsanwärtern und Grundschülern bot den künftigen Pädagogen wertvolle Praxiserfahrung. Die Kinder wieder gingen mit einem besseren Verständnis für Lebensmittel, Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Gewohnheiten nach Hause. Die Methoden und Ergebnisse des Projekts könnten Schule machen und ähnliche Initiativen an anderen Standorten inspirieren.






